31. August 2010
In der taz vom 31.08.2010 erschien ein sehr schöner Artikel zu Regenbogen-Pflegefamilien:
"Jan und Paul haben drei Mütter. Die Zwillinge leben bei einem lesbischen Paar, weil ihre leibliche Mutter überfordert war. Für homosexuelle Paare ist es oft die einzige Möglichkeit, Kindern aufzuziehen."
"In Lichtenberg sind zehn Prozent der etwa 150 Pflegeeltern homosexuelle Paare. "Klar haben einige leibliche Eltern Vorbehalte. Aber wenn sie die Pflegeeltern persönlich kennen lernen, ist das kein Problem mehr", erklärt Helga Mittag. Sie ist die Leiterin des Lichtenberger Pflegekinderdienstes Liki. Und das oft bemängelte Fehlen einer männlichen Bezugsperson bei lesbischen Eltern? "Wir überprüfen natürlich, ob es Personen des anderen Geschlechts im Umfeld gibt - aber das tun wir bei alleinerziehenden Müttern genauso", erklärt Mittag."
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10. Januar 2010
Für den Pflegefamilien-Kalender haben sich Lichtenberger Pflegefamilien gerne fotografieren lassen. Der Kalender soll das positive Image der Pflegefamilien stärken und dient der Anwerbung neuer Pflegeeltern im Bezirk Lichtenberg.
Es fehlen in Lichtenberg noch Familien, die Kinder aufnehmen, die ein neues Zuhause suchen. Der Kalender soll interessierte Bürgerinnen und Bürger auf die Möglichkeit hinweisen, dass man Pflegeeltern werden kann. Pflegefamlie zu sein, ist nicht nur eine Herausforderung, sondern bringt auch viel Freude und Glück mit sich.
Eine Seite des Kalenders widmet sich auch Jenny Wolf, unserer Pflegefamilien-Patin. Unsere Pflegekinder sind mächtig stolz darauf die Weltmeisterin im Eisschnelllauf zu kennen und sprechen heute noch vom Schnupperlaufen am 22.11.08 im Sportforum. Jenny Wolf wird in der Pressekonferenz unseren Pflegefamilien-Kalender der Öffentlichkeit vorstellen.
Die Pressekonferenz am 29.01.2010 beginnt um 11:30 Uhr im Rathaus Lichtenberg, Ratssaal in der Möllendorffstraße.
05. Dezember 2009
»Weihnachtlich geschmückt empfing die "Kiezspinne" am 5. Dezember 2009 die Lichtenberger Pflegefamilien zur diesjährigen Weihnachtsfeier. Gemeinsam mit Frau Gaffron (im Bild rechts) hatte Familienstadtrat Michael Räßler-Wolff die Feier eröffnet. Der Stadtrat bedankte sich bei den Pflegeeltern und dem Team des Lichtenberger Pflegekinderdienstes LiKi mit den Worten: "Liebe Pflegeeltern, der alte Geheimrat Goethe hat den schönen Satz gesagt: Kinder brauchen Wurzeln und Flügel – Wurzeln, um zu wissen, wo sie herkommen und Flügel, um die Welt zu erkunden. Ich bin sehr gerührt und dankbar, dass Sie, liebe Pflegeeltern und Sie liebe Kolleginnen vom Liki-Team, Kindern diese Wurzeln und Flügel geben."«
Quelle: Bezirksamt Lichtenberg von Berlin - "Im Blickfeld des Stadtrats"
Mehr zur LiKi-Weihnachtsfeier in der LiKi-Chronik.
21. Juni 2009
Die Berliner Morgenpost hatte am 21. Juni 2009 einen interessanten Artikel zu Pflegekindern: "Pflegekinder bekommen Geborgenheit auf Zeit".Und: "So können Sie helfen…"
15. Februar 2009
Kinderaugen sollten das ganze Jahr über strahlen – nicht nur an Weihnachten.09. November 2008
Der Pflegekinderdienst LiKi wird von nun an von einer prominenten Patin unterstützt: Es handelt sich um die erfolgreiche Eisschnellläuferin und Lichtenbergerin Jenny Wolf - mehrfache Weltmeisterin und Weltcupsiegerin sowie Weltrekordhalterin im Eisschnelllauf.05. November 2008
Interview mit den Bezirksstadtrat für Familie, Jugend und Gesundheit in der Berliner Woche vom 05. November 200820. Oktober 2008
"LiKi übernimmt Pinguin-Patenschaft"
Unter Aktuelles im Jugendamt Lichtenberg: "Im Blickfeld - Aktuelles vom Stadtrat" (bitte ein bisschen die Seite herunterscrollen)
01. März 2008
Kiezreport der Kiezspinne: "LiKi feiert im März seinen 1. Geburtstag".
Rathausnachrichten Lichtenberg März 2008, Seite 11 "Familie & Kultur": "LiKi feiert Geburtstag".
Berliner Woche Ausgabe Nr. 11, Seite 7: "LiKi hilft Pflegefamilien".
Citykat, das freundliche Städteportal:"LiKi feiert seinen 1. Geburtstag".
KidsGo - Das erste Veranstaltungsmagazin rund um Schwangerschaft, Geburt, Baby, Kleinkind und Familie, Ausgabe März, April, Mai, Seite 84: "Ein Jahr LiKi: Pflegefamilien für Lichtenberger und Hohenschönhauser Kinder"
„Lisa* stand in der Tür eines Kinderheims, ein kleines, dürres Ding, mit Brille und Schokolade-verschmiertem Mund. Sie fragte, ob sie jetzt abgeholt wird. Das war schwer zu verstehen, Lisas Nase war verklebt, die Sechsjährige brabbelte wie ein Kleinkind. Ihre Mutter hatte während der Schwangerschaft zu viel Alkohol getrunken. Inzwischen war sie tot. Lisas Vater war Alkoholiker, er schaffte es nicht mehr, sich um sein Kind zu kümmern. Seit ein paar Monaten lebte Lisa im Heim.
1993 war das, Heike Döge sagt, dass sie den Anblick dieses kleinen Mädchens nie vergessen wird. Sechs Wochen lang besuchte sie Lisa im Heim, dann nahm sie sie mit nach Hause. Als Pflegekind.”
Bitte lesen Sie weiter im Archiv der Berliner Zeitung:´
„Eine andere Art von Familie”.