Der Humboldtpinguin

Wer die folgenden Zeilen aufmerksam liest, oder den Links zu den Pinguin-Seiten folgt, wird feststellen, dass die erwachsenen Pinguine in unserem Logo keine Humboldt-Pinguine sind, sondern Kaiser-Pinguine. Kaiser-Pinguine gehören zu den Arten von Pinguinen, die "Kindergärten" bilden. Kaiser-Pinguine sind aber in zoologischen Gärten nur sehr aufwändig zu halten.
Wir wollten aber als Lichtenberger Jugendhilfeträger den Tierpark Berlin-Friedrichsfelde unterstützen. Daher haben wir uns für einen jungen Humboldt-Pinguin entschieden, der beinahe bei der letzten Zählung übersehen worden wäre. Deshalb nun ein Humboldt-Pinguin.

Die Humboldt-Pinguine (Spheniscus humboldti) gehören zur Gattung der Brillenpinguine (Spheniscus) und wurden nach dem deutschen Forschungsreisenden Alexander von Humboldt benannt. Diese Pinguine gehören zu den in ihrem Bestand bedrohten Tierarten. Kleine Kolonien dieses Pinguins gibt es an der Westküste Südamerikas, wo sie in den kalten und fischreichen Regionen des Humboldtstromes leben. Der kalte Humboldtstrom der entlang der Küste von Chile und Peru verläuft, beschert den Humboldtpinguinen einen natürlichen Artenreichtum an verschiedensten Hochseeschwarmfischen. Ihre Beute misst zwischen 3 cm und 24 cm, sie wird noch unter Wasser verschluckt.

Generell tauchen Humboldtpinguine nur wenig tiefer als einen Meter und fischen direkt unter der Wasseroberfläche, in Gruppen zwischen 3 und 8 Tieren. Auf der Jagd schwimmen die Humboldtpinguine unter Wasser bis zu 6 km/h schnell, ihre Höchstgeschwindigkeit liegt bei ungefähr 10 km/h.

Erwachsene Humboldtpinguine werden zwischen 66 cm und 73 cm groß und können fast fünf Kilogramm wiegen. (Vergleiche auch www.pinguine.net)

Mehr zu den Humboldt-Pinguinen finden Sie bei den Interessanten Seiten zu Humboldt-Pinguinen"